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Bayerischer Wald ist die f.re.e Partnerregion 2025

Auf rund 6.000 Quadratkilometern breitet sich der Bayerische Wald zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze aus. In der größten Waldlandschaft Mitteleuropas erlebt man grüne Natur mit klaren Bächen und Seen in der reinsten Luft, die man in der Bundesrepublik gemessen hat. Besonders bekannt ist der Bayerische Wald als erstklassige Wanderregion, für seine hervorragenden Wellnesshotels und die vielen Freizeitattraktionen, die einen erlebnisreichen Familienurlaub ausmachen.

© Ulrike Eberl-Walter
Urlaub im Bayerischen Wald

Entlang der Grenze zu Tschechien liegt Deutschlands ältester Nationalpark und einziger Urwald, der Nationalpark Bayerischer Wald. Im Kerngebiet des Nationalparks gedeiht eine Natur, die von Menschen vollkommen unberührt ist. Zusammen mit dem benachbarten tschechischen Nationalpark Šumava liegt im Herzen Europas nun das größte Naturschutzprojekt auf dem Kontinent. Unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ und Dank der strengen Nationalpark-Verordnungen wächst hier ein völlig neuer Urwald heran. Er ist der größte Waldnationalpark Deutschlands und 24.945 Hektar groß. 98 Prozent der Fläche sind bewaldet, wobei drei Viertel der Fläche als Naturzone ein vielfältigstes, reichaltiges Reservoir für Pflanzen und Tiere sind.

bayerischer-wald.de
© TVO
Wellnessurlaub im Bayerischen Wald

Mehr als 60 Hotels funkeln mit vier und vier-Sternen-superior, eines sogar mit fünf Sternen, am Wellnesshimmel des Bayerischen Waldes. Die familiär geführten Häuser liegen bei den jährlich knapp zwei Millionen Übernachtungsgästen im Trend. Ruhe finden und verwöhnt werden, diese Wünsche haben viele Gästen für ihren Urlaub.

Wohlfühlatmosphäre und persönlichen Service, die die großen ausländischen Wellnesspaläste der internationalen Ketten mit oft nicht bieten können, überzeugen die Wellnessurlauber des Bayerischen Waldes. Viele Traditionshäuser haben sich hier darauf spezialisiert, ihren Gästen Gemütlichkeit weit weg vom Tourismus der Massen zu bieten. Dabei darf die Uhr durchaus etwas langsamer Zeit gehen, denn es geht im Wellnessurlaub darum, Zeit für sich zu haben, Anwendungen zu genießen und dabei kulinarisch verwöhnt zu werden. Keine Hektik, das ist eines der Geheimrezepte der Premiumpartner Bayerischer Wald, die sich auf exklusiven Urlaub in der wohltuenden grünen Natur der Mittelgebirgslandschaft spezialisiert haben. Dazu gehören Fünf-Sterne-Komfort ebenso wie Einkaufswelten, Übernachten in Chalets ebenso wie Wellnesslandschaften, die keine Wünsche offenlassen.

Das Grüne Dach Europas: Zusammen mit dem böhmischen „Šumava“ ist der Bayerische Wald das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas.
Fünfmal Wissenswertes aus der Region:

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der älteste und erste Nationalpark Deutschlands. Er wurde 1970 gegründet. Der Große Arber ist mit 1.456 Metern der höchste Berg im Bayerischen Wald und das größte Skigebiet. Die Berghäuser sind barrierefrei erreichbar. Der Goldsteig ist mit 660 Kilometern der längste und vielfältigste Fernwanderweg Deutschlands und führt in zwei Wegevarianten von Marktredwitz bis Passau durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald. Er hat auch eine Parallelroute in Tschechien. Die Trans Bayerwald ist eine 700 Kilometer lange Mountainbikeroute durch den Bayerischen Wald mit einer Gravelbikevariante. Die Glasstraße ist die glänzendste Ferienstraße Deutschlands. Nirgends sonst in Deutschland gibt es so dicht so viele Glas verarbeitende Betriebe und Künstler.

© Arber Bergbahn
Arbergipfel
© Tourismusverband Ostbayern Thomas Kujat
Frisch aus dem Garten

Edelweiß wächst doch nicht im Bayerischen Wald. Das stimmt, aber gedreht werden sie dort. In der einzigartigen Zigarrenmanufaktur Wolf & Ruhland in Perlesreut werden Edelweiß-Virgina von Hand gedreht, aber auch dicke Havanna- Zigarren oder die Lieblinge der Einheimischen, die „Gezöpfelten“ oder wie sie auch genannt werden, die „Krummen Hund’“.

Perlesreut liegt im Ilztal, dort wo das eindrucksvolle Wildwasser der Ilz sprudelt, plätschert und in der Dießensteiner Leite durch mächtige Felsen tost. Eine Wanderung lohnt sich. Kulinarisch empfiehlt sich eine Ilzforelle und zum Abschluss ein „Bärwurz“. Das Kräuterdestillat wird nur im Bayerischen Wald hergestellt, da die Bärwurz endemisch nur dort wächst. Bekannt sind aber auch Blutwurz oder fruchtige Spirituosen aus Brombeer, Heidelbeere, Vogelbeere und Himbeere. Jede Brennerei hat ihr Geheimrezept.

Aber auch Käse gehört zum Waldgebirge. Über 2300 Milchbauern liefern ihre Milch zu den Goldsteig Käsereien Bayerwald mit Sitz in Cham. Eine Spezialität der Käserei ist der weiche weiße Mozarella. „Goldsteig“ heißt aber auch der beliebte Fernwanderweg der Region. Sein Name geht auf den Goldenen Steig, die einstige Salzsäumerroute durch den Bayerischen Wald, und auf die Goldene Straße, die Handelsstraße zwischen Nürnberg und Prag, zurück. Der vielseitige Weitwanderweg verläuft auf zwei Wegevarianten und auf über 660 Kilometern von Marktredwitz bis Passau durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald. Zudem gibt es eine Wegevariante durch den Böhmerwald auf tschechischer Seite.

Knödel gehören zum Sonntagsbraten im Bayerischen Wald, als Kartoffelknödel, Semmelknödel oder Böhmische Knödel. Die Deggendorfer Knödel gehen auf eine Legende aus dem 13. Jahrhundert zurück. Die Frau des Bürgermeisters rettete durch ihren beherzten Einsatz die Stadt vor der Belagerung. Sie warf mit heißen Knödeln auf die Angreifer. Heute gibt es Deggendorfer Knödel als süße und deftige Variante und sogar als Pralinen.

Regionales lässt sich im Bayerischen Wald auch mit Haute Cuisine verbinden. In acht Sterneküchen serviert man Speisen und Getränke auf höchstem Niveau. In Bad Kötzting, Waldkirchen, Teisnach, Perasdorf, Welchendorf, Bernried und zweimal in Deggendorf laden die Restaurants der Sterneküchen zum Sinnesgenuss ein.

Aus Liebe zur Natur den ökologischen Fußabdruck verkleinern – willkommen zur grünen Reise durch den Bayerischen Wald. Der älteste deutsche Nationalpark besteht seit 1970. Seither ist er ein Musterbeispiel für eine an ökologischen Prinzipien ausgerichtete Region, die aber offen für Urlauber und Besucher ist.

© Ulrike Eberl-Walter
Reschbach im Nationalpark Bayerischer Wald

Heute erstreckt sich das Naturwaldreservat auf fast 250 Quadratkilometern und ist Heimat für viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. In dieser geschützten Region ist sanfter Urlaub nur durch Nachhaltigkeit möglich, die sich im Bayerischen Wald in zahlreichen Bereichen widerspiegelt: Vom Öffentlichen Personennahverkehr über ausgewählte Unterkünfte bis zu den Aktivitäten vor Ort. Ein besonderes Erlebnis im Einklang von Natur und Tourismus unter Beachtung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Aspekte ist den Urlaubern gewiss.

© Nationalpark Bayerischer Wald Michael Pscheidl
Habichtskauz

Mit 6.000 Quadratkilometern ist der Bayerische Wald die größte Waldlandschaft Mitteleuropas. Ein Nationalpark und zwei Naturparke bieten jede Menge natürlicher Sehenswürdigkeiten. Der Nationalpark Bayerischer Wald steht seit seiner Gründung unter besonderem Schutz. Neue Uwälder entstehen. Der dynamische und ursprüngliche Naturraum verspricht den Gästen auf gelenkten Wegen eine faszinierende Natur- und Tierwelt.

Hier folgt das Leben der Philosophie „Natur Natur sein lassen“. Das Ergebnis ist eine einmalige Artenvielfalt in Fauna und Flora. Zur Tierwelt gehören beispielsweise Luchs, Fischotter, Auerhuhn oder Habichtskauz. Eine wesentliche Grundlage für den Erhalt des Nationalparks ist ein respektvoller Umgang mit der Natur durch alle Beteiligten. Dies gilt auch für die beiden Naturparke Bayerischer Wald und Oberer Bayerischer Wald, die nahezu die gesamte Fläche des Bayerischen Waldes überdecken. Anders als im Nationalpark will man hier die Kulturlandschaft in ihrer Vielfältigkeit erhalten, die den Menschen Lebens-, Landwirtschafts- und Erholungsraum ist.

Ein nachhaltiger Urlaub beginnt nicht erst im Bayerischen Wald. Die Infrastruktur ist durch eine Anbindung mit der Waldbahn, der Ilztalbahn und der Oberpfalzbahn an das Fernstreckennetz auf eine umweltfreundliche Anreise ausgerichtet. Innerhalb des Nationalparks können sich die Gäste nachhaltig und eng getaktet im Igelbussystem bewegen. Die Waldbahn mit ihrem Knotenpunkt in Zwiesel verbindet Plattling mit Bayerisch Eisenstein, Grafenau und Bodenmais. An Wochenenden und Feiertagen ermöglicht die Ilztalbahn eine schnelle Anreise aus Passau.

© Ulrike Eberl-Walter
Unterwegs mit der Oberpfalzbahn

Zahlreiche Gemeinden bieten das Gästeservice Umweltticket (GUTi), eine Gästekarte und Fahrschein in einem. Mit ihr können die Gäste die Umweltregion des Bayerischen Waldes mit Bussen und Bahnen kostenlos erkunden und genießen. Das GUTi wurde 2016 mit dem Fahrtziel Natur Award für nachhaltige Tourismusgebiete, die auf nachhaltige Mobilität setzen, ausgezeichnet. Alternativ steht Urlaubern mit dem Bayerwald-Ticket eine ganztägig gültige Fahrkarte im Geltungsbereich zur Verfügung.

© TVO Andreas Meyer
Nachhaltigkeit im Blick

Nach der umweltbewussten Reise durch das Waldgebirge des Bayerischen Waldes wartet ein großes Angebot an nachhaltigen Unterkünften auf die Urlauber*innen. Es gibt keinen weißen Flecken auf der Landkarte – die Bandbreite der Unterkünfte reicht von Hotels und Pensionen bis hin zu Ferienwohnungen und -häusern. Urlaub auf dem Bauernhof ist besonders bei Familien beliebt. Vor Ort können die Gäste sich umfassend über die Formen der Direktvermarktung und der Erzeugung von Lebensmitteln informieren. Die umweltbewussten Unterkünfte sind prämiert, zu den Zertifikaten gehören die Viabono-Zertifizierung oder der Umwelt- und Klimapakt Bayern.

bayerischer-wald.de

Nachhaltig auf Schritt und Tritt: Urlauber*innen, die den Bayerischen Wald hautnah erleben möchten, entdecken die abwechslungsreiche Natur am besten zu Fuß auf einem der zahlreichen Wanderwege. Insgesamt stehen rund Hunderte Kilometer beschilderte Wanderwege zur Verfügung. Auf begeisterte Wanderer und Wanderinnen warten über 130 imposante Berge, die eine Höhe von mehr als 1.000 Metern aufweisen. Das geht nur hier: an einem Tag über acht Tausender wandern.

© TVO Frank Heuer
Acht-Tausender-Tour

Das Ziel ist der Arber, der höchste Gipfel des Bayerischen Waldes. Diese Tour ist eine der beliebtesten Tageswanderungen. Auch der Goldsteig, der 660 Kilometer lange Weitwanderweg, durchquert die Region auf zwei Routen. Aktivurlauber erleben auf Mehrtagestouren naturbelassene Urwälder, eiszeitliche Seen, Flüsse und Hochmoore. Am besten schläft es sich nah am Himmel in einer Berghütte. Einzelne Etappen lassen sich ebenso auf Tagesausflügen erkunden, der Transport zurück zum Star-tort klappt bestens mit der Waldbahn oder mit Regionalbussen. Familien lernen die Vielfalt des Bayerischen Waldes auf extra für sie konzipierten Touren kennen.

© Ulrike Eberl-Walter
Naturparkranger Johannes Matt im Einsatz

Zur einzigartigen Natur des Bayerischen Waldes gehören auch die unter Schutz stehenden Naturdenkmäler wie der Wackelstein in Saldenburg oder der Große Pfahl bei Viechtach. Sie sind Beispiele für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur, denn sie haben sich über Jahrzehnte und Jahrhunderte zu dem entwickelt, was sie heute sind. Dies war nur möglich durch einen bewussten und verantwortlichen Umgang mit der Natur. Informationen über die Vielfalt und Einzigartigkeit des Bayerwaldes nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit bieten auch die diversen Umweltstationen wie die Naturparkwelten in Bayerisch Eisenstein, das Haus am Strom in Untergriesbach oder auch das LBV-Zentrum „Mensch und Natur“.

Tourismusverband Ostbayern e.V.

Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 58539-0
Internet: www.ostbayern-tourismus.de, www.bayerischer-wald.de

Pressekontakt: Ulrike Eberl-Walter

E-Mail: eberl-walter@ostbayern-tourismus.de
Tel. +49 (0)941 58539-12
Internet: www.ostbayern-tourismus.de