Reiselust im Wandel: Deutsche planen bewusster – zwischen Budgetdruck und Wunsch nach Erholung
9. Februar 2026
- YouGov-Umfrage zur f.re.e 2026 zeigt neue Prioritäten bei Urlaubsplanung und Reiseformen
- Wunsch nach Natur und Ruhe als Treiber bei der Urlaubswahl
- Partnerregion Kreta: Facettenreicher als den Deutschen bewusst ist
Urlaub bleibt für die Deutschen ein zentrales Bedürfnis, wird jedoch neu austariert: zwischen finanziellen Rahmenbedingungen, dem Wunsch nach Ruhe und Natur sowie der Offenheit für neue Reiseformen. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der Reise- und Freizeitmesse f.re.e, die im Januar 2026 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse machen deutlich, wie sehr sich Reisegewohnheiten verändern – und unterstreichen die Rolle der f.re.e als wichtigste Inspirations- und Orientierungsplattform für die individuelle Freizeit- und Urlaubsplanung.
Wellness und Entspannung mit größtem Beliebtheitszuwachs
Ein genauer Blick auf die Umfrage zeigt: Reisevorlieben sind längst kein starres Konstrukt mehr, sondern passen sich zunehmend der jeweiligen Lebenssituation an. Urlaubsarten, die viele Deutsche vor zehn Jahren noch ausgeschlossen hätten, gewinnen heute deutlich an Bedeutung. Besonders stark zugelegt haben Wellness- und Entspannungsreisen. 22 Prozent derjenigen, die eine solche Reise vor 10 Jahren nicht gebucht hätten, schätzen diese heute. Auch Kreuzfahrten (18 Prozent), Camping und Vanlife (17 Prozent) sowie Solo-Trips und Städtereisen (jeweils 15 Prozent) werden heute von vielen geschätzt, die die eine solche Reise früher ausgeschlossen hätten.
„Die Ergebnisse zeigen deutlich: Das Reiseverhalten wird individueller und ist kein festes Ritual mehr“, sagen Stefan Rummel und Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München. „Je nach Lebenslage ändern sich die Ansprüche. Die f.re.e bietet genau die Orientierung und den Vergleich, den die Menschen heute suchen. Als führende Reise- und Freizeitmesse liefert sie seit 55 Jahren echte Erlebnisse und neue Ideen.“
Budget und Preisentwicklung als Schlüsselfaktor
Gleichzeitig prägt ein wachsender Realismus die Reiseentscheidungen der kommenden Jahre. Für knapp 40 Prozent der Befragten sind Budget und Preisentwicklung der wichtigste Einflussfaktor für ihr künftiges Reise- und Freizeitverhalten. Doch Kostenbewusstsein steht nicht allein: Rund ein Viertel nennt den Wunsch nach mehr Natur und Ruhe als zentralen Treiber. Reisen bewegt sich damit zunehmend im Spannungsfeld zwischen finanziellen Möglichkeiten und dem Anspruch auf Qualität, Erholung und authentische Erlebnisse.
Diese Ambivalenz zeigt sich auch beim Blick auf den Haupturlaub 2026. Zwar geben 24 Prozent der Befragten an, aktuell keinen Haupturlaub zu planen. Wer jedoch verreist, ist auffallend offen für Neues: Rund ein Drittel plant eher oder ganz sicher ein neues Reiseziel zu besuchen. Die Reiselust bleibt – sie äußert sich heute bewusster, abwägender und mit einem höheren Anspruch an Inspiration und Vergleichbarkeit.
Partnerregion Kreta: Landschaftliche Vielfalt noch vielen unbekannt
Wie groß der Informations- und Inspirationsbedarf bei vielen Reisezielen ist, zeigt das Beispiel der Partnerregion Kreta. Zwar wissen mehr als die Hälfte der Befragten, dass Kreta die größte Insel Griechenlands ist. Ihre landschaftliche und klimatische Vielfalt wird jedoch häufig unterschätzt. Während rund ein Drittel Kreta mit einer der ältesten und gesündesten Küchen Europas verbindet, wissen nur 29 Prozent um die unterschiedlichen Klimazonen – vom Hochgebirge bis zur Mittelmeerküste.
Diesen Facettenreichtum rückt die f.re.e 2026 gezielt in den Mittelpunkt und präsentiert Kreta als Reiseziel, das Aktivurlaub, Naturerlebnis und Genuss vereint – und damit ideal zu den Themenwelten der Messe passt.
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